Bordkarten Tagebuch

Lufthansa Business Class Upgrade mit Meilen: Warteliste Tipps für Familien

Lufthansa Business Class Upgrade mit Meilen für eine vierköpfige Familie – Miles & More Bordkarten und Business-Class-Warteliste

Wie schafft man es als vierköpfige Familie, ein Lufthansa-Upgrade in die Business Class zu bekommen, wenn die Business-Class-Warteliste tagelang komplett stumm bleibt? Diese Frage stelle ich mir öfter, als mir lieb ist, seit Meilen sammeln als Familie für uns zum festen Teil des Alltags geworden ist. Miles & More Tipps gibt es viele – aber die wenigsten sagen dir, was du tust, wenn der Bildschirm einfach grau bleibt.

Kurzer Hinweis vorab: Dieser Text enthält Affiliate-Links. Kaufst du darüber etwas, bekomme ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis exakt gleich. Verlinkt sind hier nur Werkzeuge wie der Meilen Master, weil er uns als Familie tatsächlich durch das Wirrwarr aus Buchungsklassen und Wartelisten geholfen hat.

Der Preis eines Lufthansa-Upgrades in die Business Class für vier Personen

Zwanzigtausend Meilen pro Person – das ist der Standardpreis für ein Upgrade aus der Premium Economy in die Business Class auf Nordamerika-Strecken. Bei uns macht das für vier Personen 80.000 Meilen. Zum Vergleich: Unsere erste große Buchung, vier Plätze in der Premium Economy von Frankfurt nach San Francisco (LH 454, Sitz 32H auf der A340-600), hatte uns 280.000 Meilen gekostet, dazu Steuern und Gebühren. Das Upgrade danach kam uns fast günstig vor.

Was viele nicht wissen: Kinder zahlen bei einem Meilen-Upgrade genau dasselbe wie Erwachsene. Es gibt keinen Rabatt, keine halbe Sitzplatzgebühr, nichts. Für eine vierköpfige Familie heißt das: Das Budget wird schnell groß, und bei fünf oder sechs Plätzen für Großfamilien geht die Verfügbarkeit fast gegen null.

Warum wird ein Upgrade manchmal einfach nicht angezeigt?

Buchungsklasse N auf dem Laptop-Bildschirm: warum ein Lufthansa Business-Class-Upgrade mit Meilen daran hängt

Der Grund liegt fast immer in der Buchungsklasse. In der Premium Economy fliegt man bei Lufthansa in einer von drei Buchungsklassen: G, E oder N. Nur aus manchen davon lässt sich überhaupt in die sogenannte I-Klasse upgraden, die eigentliche Business-Award-Klasse. Saßen wir wie einmal in der Klasse N, blieb der Upgrade-Button einfach grau, egal wie oft man die Seite neu geladen hat.

Verstanden habe ich diesen Unterschied erst richtig, nachdem ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt habe. Ein Kurs wie der Meilen Master hat mir dabei geholfen, die Buchungsklasse vorher nachzuschlagen statt sie erst beim Upgrade-Versuch zu erraten – ähnlich wie bei der Travel Hacking Strategie für Familien, wo es auch erst um den Plan geht, bevor man die Meilen anfasst.

Die Business-Class-Warteliste zählt Status vor Sammlerglück

Die Warteliste selbst folgt einer klaren Rangfolge: Senatoren und HON Circle Member werden vor normalen Sammlern wie uns bedient, reine Statuslogik. Für uns heißt das ganz praktisch: rechtzeitig auf die Liste, nicht erst am Abflugtag hoffen.

Meine Nachbarin Luzia Mayr und ich sprechen inzwischen ab, wer von uns zuerst bucht, sobald die Schulferien-Termine feststehen – sonst konkurrieren wir am Ende um dieselben freien Plätze auf derselben Strecke. Angefangen hat unser Meilenkonto 2022 ganz simpel mit dem Sign-up-Bonus einer Kreditkarte, erst zwei Jahre später wurde daraus überhaupt ein System.

Was tun, wenn die Warteliste bis kurz vor Abflug stumm bleibt?

Zwei Reisekissen für die Kinder als Rückfalloption, falls das Lufthansa Business-Class-Upgrade nicht bestätigt wird

Bei unserem letzten Versuch blieb die Warteliste tagelang komplett ruhig. Kein Update, keine Mail, nichts. Am Telefon half nur eins: gezielt nach der I-Klasse fragen statt allgemein nach einem Upgrade, denn die Hotline prüft sonst oft nur die naheliegendste Klasse.

Bestätigungs-E-Mail auf dem Smartphone: Lufthansa Business-Class-Upgrade für die ganze Familie bestätigt

Bestätigt wurden am Ende alle vier Plätze auf einmal, kurz vor dem Abflug: LH 400, A350-900, Business Class, 20.000 Meilen pro Person, genau der Betrag, den die Standardrechnung vorher versprochen hatte.

Der erste Espresso in der Lounge B1 war für mich damals noch eine kleine Sensation, fast ein Foto-Moment. Inzwischen gehört die Tasse einfach dazu, sobald wir vor einem Langstreckenflug dort sitzen, kein Wow-Moment mehr, sondern Urlaubsstandard.

Die richtige Kreditkarte wählen, bevor man mit dem Sammeln beginnt

Ein Fehler, den ich am Anfang gemacht habe: Ich habe die Kreditkarte mit dem höchsten Jahreszins gewählt, einfach weil sie mit mehr Meilen pro Ausgabe geworben hat, ohne die Kosten dagegen zu rechnen. Heute schaue ich zuerst auf den Jahresbeitrag und die laufenden Kosten, erst danach auf die Meilen pro Euro. Andersherum zahlt man am Ende drauf, auch wenn das Konto auf dem Papier schneller wächst.

Klüger sammeln wir seither eher nebenbei: über die American Express Gold Card Vorteile für Familien oder beim Meilen sammeln beim Tanken. Keine große Strategie, eher viele kleine Entscheidungen, die sich über Monate summieren, ein bisschen wie das lange Sparen auf ein Geburtstagsgeschenk, nur dass am Ende eine Bordkarte steht statt Geschenkpapier.

Arndt Feige, ein Kollege meines Mannes, wollte neulich genau wissen, wie viel eine Meile pro geflogenem Kilometer wert ist, fein säuberlich in einer Tabelle, bevor er auch nur eine einzige Meile anfasst. Diese Rechnung mache ich hier bewusst nicht, bei uns zählt, wie sich ein Upgrade tatsächlich anfühlt, nicht die Formel dahinter.

Warten mit Kindern lohnt sich nur mit einem klaren Rückfallplan

Warten lohnt sich aus meiner Sicht nur, wenn es eine Rückfalloption gibt. Bei uns war das die Premium Economy, kein Trostpreis, sondern selbst schon ein Komfortsprung gegenüber der Holzklasse. Ohne diese Option hätte die Warteliste eher Stress bedeutet als Vorfreude.

Wer selbst gerade vor der Warteliste steht: Fang nicht komplett bei null an. Mir persönlich hat der Meilen Master gezeigt, worauf es bei der Logik hinter den Kulissen wirklich ankommt, und unsere Bordkarten-Sammlung wächst trotzdem weiter, egal was als Nächstes kommt, vielleicht sogar in Richtung Gabelflügen für den nächsten Roadtrip.